Lagebild zum Hackerangriff auf Telekomgeräte

Unsere Partner von der FU Berlin im Projekt RiskViz haben zum aktuellen Angriff auf die Router der Telekom ein detailliertes Lagebild erstellt. Nach den USA ist Deutschland am Häufigsten betroffen. Details des Lagebildes und weitere Karten können bei der FU eingesehen werden.

TR069 Germany 20161123

Quelle: Freie Universität Berlin/scadacs.org

Standpunkt zivile Sicherheit

  • Cyberversicherungen als Beitrag zum IT-Risikomanagement
  • Aus- und Weiterbildung
  • Gesellschaftliche Resilienz
  • Marktstudie Sicherheitswirtschaft
  • Risikokommunikation im Bevölkerungsschutz
  • Organisationsmodelle in der Katastrophenhilfe
  • Zivile Nutzung von UAS
  • Lufttransportkapazitäten

Nummer 8 / September 2017

Cyberversicherungen als Beitrag zum IT-Risikomanagement - Eine Analyse der Märkte für Cyberversicherungen in Deutschland, der Schweiz, den USA und Großbritannien

Constance P. Baban, Tyson Barker, Yvonne Gruchmann, Christopher Paun, Anna Peters, Tim H. Stuchtey

Warum kann man sich eigentlich nicht genau so gegen Cyberrisiken versichern wie gegen Einbruch? Diese Frage stand am Anfang unserer Überlegungen. Geht man dieser Frage nach, stellt man  schnell fest, dass es in einigen Ländern und von einigen Versicherungsunternehmen zwar einzelne Angebote gibt, diese sind aber häufig maßgeschneidert auf die Bedürfnisse von Großkunden und decken oftmals nur Teilaspekte des Cyberrisikos ab.
In einigen Ländern (z.B. den USA) gibt es eine beachtliche Nachfrage nach solchen Produkten; in anderen Ländern (z.B. Großbritannien) gibt es die meisten Versicherungspolicen, die auf dem globalen Markt für Cyberversicherungen angeboten werden. Woran liegt das? Welche ordnungspolitischen Rahmenbedingungen begünstigen Nachfrage und Angebot in den jeweiligen Märkten und gelingt es effizient, das Cyberrisiko berechenbar zu machen und in die Hände von Versicherungsunternehmen zu transferieren? Diesen Fragen gehen wir in der vorliegenden Studie nach.
Dabei wird zunächst die Rolle von Versicherungen beim ökonomischen Umgang mit Cyberrisiken analysiert und ein ganz besonderer Fokus auf industrielle Cyberrisiken gelegt. Nicht so sehr der Datendiebstahl mit dem Tatwerkzeug Internet steht also im Vordergrund, sondern die Manipulation oder gar Sabotage industrieller Produktionsprozesse über SCADA- und Industrielle Kontrollsysteme.
Immer häufiger werden industrielle Prozesse über das Internet gesteuert. Industrie 4.0 und die Entwicklung in Richtung eines Internet der Dinge (IoT) erhöhen die Anzahl der potentiellen Angriffsvektoren, so dass ein wirtschaftlicher Umgang mit IT-Sicherheitsrisiken für Unternehmen eine elementare Managementaufgabe wird, wenn sie die Chancen der Digitalisierung nutzen wollen, ohne zugleich unkalkulierbare Risiken einzugehen. Der Risikotransfer zu Versicherungen spielt bei der Bewältigung der Managementaufgabe eine herausgehobene Rolle. Gelingt dies nicht, wird auch die Digitalisierung der Produktion in seiner Entwicklung gebremst.
Ebenso diskutieren wir die Notwendigkeit von Sicherheitsstandards im Cyberraum und damit verbunden die Notwendigkeit staatlicher Regulierung, um das Sicherheitsniveau zu erhöhen. Auch in diesem Zusammenhang können Versicherungen als Quasi-Regulierer über ihre Versicherungsbedingungen eine wichtige Rolle spielen und Anreiz für verstärkte Schutzanstrengungen der Industrie sein. Ob sie die Rolle auch wahrnehmen, ist eine weitere Frage, der wir in dieser Studie nachgehen.

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Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen. Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl und für einen Kostenbeitrag von 10,00 EUR angefordert werden.

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Nummer 7 / Juli 2015

Berufliche Aus- und Weiterbildung in der zivilen Sicherheit

Alexis Below

Ergebnisse und Trends aus dem jungen Forschungsfeld der zivilen Sicherheit fließen bisher nur marginal in die betriebliche Aus- und Weiterbildung ein. Dabei lassen sich vielfältige Anknüpfungspunkte mit zentralen Themen der Sicherheitsforschung identifizieren und durch einen verbesserten Wissenstransfer Synergien zwischen beiden Bereichen schaffen. Mit diesem BIGS Standpunkt soll durch die Erfassung und Analyse einschlägiger Aus- und Weiterbildungsangebote der Dialog zwischen beiden Bereichen erleichtert und der Wissenstransfer von der Forschung in die Ausbildung und Lehre unterstützt werden.

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Nummer 6 / Dezember 2014

Gesellschaftliche Resilienz - Grundlagen für die zivile Sicherheit

Constance P. Baban

Für das Feld der zivilen Sicherheit kann der Idee der Resilienz – verstanden als die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung sowie aller gesellschaftlich essentiellen Versorgungssysteme – ein rasanter Aufstieg attestiert werden. Dies gilt für laufende Forschungsprojekte und Ausschreibungen auf nationaler und europäischer Ebene genauso wie für den Bevölkerungsschutz sowie den Schutz Kritischer Infrastrukturen in Krisen- und Katastrophenfällen. Grundsätzlich steht in diesem BIGS Standpunkt Resilienz in ihrer Konkretisierung als ‚gesellschaftliche Resilienz' im Fokus. Doch was genau verbirgt sich hinter der Idee der gesellschaftlichen Resilienz und welchen Nutzen kann sie für die zivile Sicherheit Deutschlands bringen? Damit einher wird den Fragen nachgegangen, wie die Idee der Resilienz im Bevölkerungsschutz praktisch umgesetzt wird und welchen Beitrag dabei die zivile Sicherheitsforschung leisten kann.

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Nummer 5 / März 2014

Die Sicherheitswirtschaft in Deutschland – Eine vertiefende Analyse der BIGS-Marktstudie

Therese Skrzypietz

Im Laufe des Projektes WISIND, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung seit Januar 2012 gefördert wird, wurde im Herbst 2012 mit Unterstützung der GfK eine telefonische Marktumfrage zur Sicherheitswirtschaft in Deutschland durchgeführt. Erste Ergebnisse dieser Befragung wurden bereits im Mai 2013 im Rahmen einer Studie veröffentlicht.

Basierend auf dem erhobenen Datensatz wird in dem vorliegenden Paper die Sicherheitswirtschaft in Deutschland noch einmal detailliert analysiert. Insbesondere die verschiedenen Produktportfolien der Unternehmen sowie Trendfragen zur Zukunft des Marktes für zivile Sicherheit werden untersucht und kritisch beleuchtet.

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Nummer 4 / Oktober 2011

Behördliche Risikokommunikation im Bevölkerungsschutz

Hans-Peter Weinheimer

Der Arbeitskreis Risikokommunikation am Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) hat sich die Aufgabe gestellt, auf der Grundlage der politischen Zielvorgabe „Entwicklung einer Kultur der Risikokommunikation“ auf den staatlichen Ebenen von Bund, Länder und Kommunen, zu untersuchen, inwieweit bereits eine Umsetzung dieser richtigen und notwendigen Zielsetzung in konkretes Verwaltungshandeln stattgefunden hat. Der Untersuchungsgegenstand ist somit letztlich das Verhältnis zwischen Politik, Verwaltung und Bürger mit Blick auf die Bewältigung bedeutender Gefahren- und Schadenslagen im Rahmen des Zivil- und Katastrophenschutzes (Bevölkerungsschutz) in Deutschland.

Das Ergebnis wird mit dem vorliegenden Standpunkte-Papier veröffentlicht. In ihm werden die relevanten Rahmenbedingungen für eine Realisierung der genannten Zielsetzung einer anlassunabhängigen Kommunikation von Risiken zwischen Bürger und Behörden dargelegt und bewertet. Auf dieser Grundlage werden dann abschließend konzeptionell begründete Empfehlungen für künftiges Verwaltungshandeln formuliert.

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Nummer 3 / September 2011

Organisationsmodelle gemeinsam genutzter Lufttransportkapazitäten für die internationale Katastrophenhilfe

Maximilian Mueller

Allen Bemühungen zum Trotz bringen Katastrophen – wie im letzten Jahr in Pakistan und Haiti und dieses Jahr in Japan – immer wieder die Defizite in der Organisation von internationalen Hilfsgütertransporten nicht nur auf deutscher und europäischer, sondern auch auf internationaler Ebene zum Vorschein. 
Betroffene Katastrophengebiete werden über Zeiträume von Wochen nicht oder nicht ausreichend versorgt, weil Mittel noch nicht freigegeben sind, die Katastrophenregion nicht erreicht werden kann oder der Zugang zur Region nicht sicher ist. Ein allgemein gültiges, sofort abrufbares Transportkonzept, dass klar die Kompetenzen zuweist, die Mittelzuweisung und den Organisationsablauf regelt gibt es bislang nicht.
Im Rahmen einer Vorstudie wurde gezeigt, wie Lufttransportkapazitäten für Katastrophenfälle optimal bereitgestellt werden können. Mittels der Instrumente der neuen Institutionenökonomik zeigt diese Folgestudie, wie die Organisation von Hilfsgütertransporten effizient und effektiver gestaltet werden kann.

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Nummer 2 / August 2011

Die Nutzung von UAS für zivile Aufgaben

Therese Skrzypietz

Unbemannte Luftfahrzeuge bzw. Unmanned Aircraft System (UAS) gewinnen immer mehr an Bedeutung. Im Bereich der zivilen Anwendungen sind UAS jedoch bisher wenig präsent. Im Rahmen dieser Studie werden die potenziellen zivilen Einsatzbereiche von UAS identifiziert und kritisch untersucht. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Unterstützung von UAS im Katastrophenmanagement und in der wissenschaftlichen Forschung sowie den Einsatz von UAS im Heimatschutz und beim Schutz kritischer Infrastrukturen gelegt.

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Nummer 1 / November 2010

Die Bereitstellung von Lufttransportkapazitäten im Katastrophenfall

Maximilian Mueller

In dieser Studie wird untersucht, wie geeignete Lufttransportkapazitäten speziell für Katastrophenfälle bereitgestellt werden können. Im Fokus steht dabei eine Bereitstellungsvariante, die einen möglichst geringen Eingriff in den Markt für Luftfracht, aber zugleich einen qualitativen Zugewinn im Vergleich zum Status Quo bedeutet.

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