Lagebild zum Hackerangriff auf Telekomgeräte

Unsere Partner von der FU Berlin im Projekt RiskViz haben zum aktuellen Angriff auf die Router der Telekom ein detailliertes Lagebild erstellt. Nach den USA ist Deutschland am Häufigsten betroffen. Details des Lagebildes und weitere Karten können bei der FU eingesehen werden.

TR069 Germany 20161123

Quelle: Freie Universität Berlin/scadacs.org

PizzaSeminar am 22.04.2016: Lufttransporte in der humanitären Hilfe

Am Freitag, den 22.04.2016, fand ein PizzaSeminar mit Maximilian Müller zum Thema „Lufttransporte in der humanitären Hilfe" statt.

Diskutiert wurden vor allem folgende Inhalte: Natürliche und menschlich verursachte Katastrophen stellen die gleiche Anforderung an die Logistik: einen zeitnahen, adäquat zu bedienenden Transportbedarf. Wasser und medizinische Versorgung, sowie Unterkünfte und die Versorgung mit Lebensmitteln stehen bei der Katastrophenhilfe an oberster Stelle – ein zum Überleben notwendiger Bedarf, der lückenlos gedeckt sein muss. Reichen die Ressourcen und Kapazitäten des betroffenen Landes nach einer Katastrophe selbst nicht aus, müssen Hilfsgüter von außerhalb innerhalb kürzester Zeit häufig über den Luftweg in das Krisengebiet transportiert werden. Organisiert werden solche Flüge von Hilfsorganisationen, die internationale Nothilfe leisten. Diese stehen bei jedem Hilfseinsatz erneut vor der Herausforderung, in kürzester Zeit eine logistische Kette aufzubauen, damit die Güter zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge am richtigen Ort eintreffen. Die Transporte werden in der Regel als Charterflug organisiert und finden auf langen Strecken zu Zielen statt, die nicht selten abseits der hochfrequentierten Warenströme liegen. Am Markt ist das Angebot für derartige Transportdienstleistungen nicht gesichert verfügbar und eine Koordinierung von Transporten findet nur in geringem Maße statt.

Maximilian Müller hat sich im Zeitraum von 2010 bis 2014 als Mitarbeiter beim BIGS intensiv mit der Organisation von Hilfsgüterflügen befasst. Im Rahmen seiner Dissertation hat er Modelle möglicher Organisationsformen untersucht mit dem Lufttransportkapazitäten gesichert zur Verfügung stehen könnten und eine Steigerung der Effizienz in der Hilfeleistung möglich wäre. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen wird er uns vorstellen. Maximilian Müller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Geographischen Instituten der RWTH Aachen und der Universität zu Köln. Seine Dissertation geht zurück auf Forschungsarbeiten, die er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am BIGS unternommen hat.