Lagebild zum Hackerangriff auf Telekomgeräte

Unsere Partner von der FU Berlin im Projekt RiskViz haben zum aktuellen Angriff auf die Router der Telekom ein detailliertes Lagebild erstellt. Nach den USA ist Deutschland am Häufigsten betroffen. Details des Lagebildes und weitere Karten können bei der FU eingesehen werden.

TR069 Germany 20161123

Quelle: Freie Universität Berlin/scadacs.org

BIGS Essenz

  • Die Sicherheitswirtschaft in Deutschland 2015
  • Die Sicherheitswirtschaft – Wachstum und Wandel
  • Zivile Cybersicherheit
  • Fragile Staaten
  • Behördliche Risikokommunikation
  • Sicherheitspolitik versus Datenschutz
  • Sicherheit im Forschungsbetrieb
  • Risiken neuer Energie
  • Der islamische Frühling in der Arabischen Welt
  • Deutschlands Erfolg zu Zeiten der Eurokrise
  • Die Kontrolle der Nachrichtendienste
  • Zehn Jahre nach dem 11. September 2001
  • Globale makroökonomische Ungleichgewichte
  • Strukturen des Terrors
  • Strategien der Terrorismusbekämpfung
  • Sicherheit im ÖPNV des Landes Brandenburg

Nummer 16 / Juli 2016

Die Sicherheitswirtschaft in Deutschland 2015

Auswirkungen der Digitalisierung und der Flüchtlingskrise auf die Sicherheitswirtschaft

Yvonne Gruchmann, Tim Stuchtey

Die private Sicherheitswirtschaft leistet in mehrfacher Weise einen Beitrag zum Schutz unserer Gesellschaft. Zum einen bietet sie Produkte und Dienstleistungen an, die von den staatlichen Sicherheitskräften nachgefragt werden, um deren Produktivität im Einsatz zu erhöhen. Zum anderen aber werden ihre Produkte und Dienstleistungen unmittelbar von der gewerblichen Wirtschaft oder von den Privathaushalten nachgefragt, um den Schutz über das staatliche bereitgestellte Maß hinaus zu erhöhen. Mit dem Ziel, den Beitrag der Sicherheitswirtschaft zur Sicherheitslage in Deutschland aufzudecken, nimmt das BIGS alljährlich, seit dem Jahr 2012, eine Vermessung der Sicherheitswirtschaft in Deutschland vor.

Mit dem vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse der vierten Befragungsrunde Ende 2015 dargestellt. Diese werden teilweise in den Kontext der Ergebnisse der Vorjahre gestellt und interpretiert. Dabei umfasst die Sicherheitswirtschaft im Rahmen der BIGS-Befragung alle Unternehmen, welche Produkte und Dienstleistungen zum Schutz von Personen und/oder kritischen Infrastrukturen - vor Kriminalität, Wirtschaftsspionage, Terrorismus oder zur Bewältigung von Krisen anbietet. Aufgrund dieser eher weiten Definition haben wir bereits in unserer ersten Erhebung im Jahr 2012 eine relativ hohe Umsatz- und Beschäftigungszahl für die Branche ermittelt.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 15 / März 2015

Die Sicherheitswirtschaft in Deutschland 2014

Wachstum und Wandel – Trends seit 2012

Yvonne Gruchmann, Caroline von der Heyden, Tim Stuchtey

"Die Sicherheitswirtschaft in Deutschland 2014" ist die zweite Folgestudie innerhalb einer breiteren Untersuchung im Rahmen des Verbundprojekts „Ein wirtschaftswissenschaftliches Indikatorensystem zur Messung von Sicherheit und Sicherheitswirtschaft in Deutschland" (WISIND). Das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) hat im Rahmen seines Teilvorhabens Unternehmen der Sicherheitswirtschaft identifiziert, befragt und die Ergebnisse analysiert.

Die vorliegende Veröffentlichung bezieht sich auf eine Befragung aus dem vierten Quartal 2014, in deren speziellem Fokus die Struktur der Sicherheitswirtschaft und die Übertragbarkeit des Befragungsdesigns auf andere europäische Staaten lagen. Im Kern zeigt sich dabei, dass sich das überdurchschnittliche Wachstum der Branche fortsetzt, dass der Wachstumstreiber innerhalb der Branche die IT-Sicherheitswirtschaft ist, dass aber auch die klassischen Dienstleister und Sicherheitstechnikanbieter leicht überdurchschnittlich im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft wachsen. Als Wachstumshemmnis wird der Mangel an qualifiziertem Personal wahrgenommen. Des Weiteren kann man feststellen, dass diese Dreiteilung der Branche in Dienstleister, Techniker und IT immer weniger eindeutig ist, weil immer mehr Sicherheitsunternehmen Schutzlösungen anbieten, die aus einer Kombination von Dienstleistung, Technik und IT bestehen. Weitere Trends und Herausforderungen sowie eine detaillierte Marktanalyse finden sich im Bericht.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

  

Nummer 14 / Mai 2014

Zivile Cybersicherheit: Cybercrime zwischen Realität und Risiko

Kristin Krüger

Die Bedeutung der zivilen Cybersicherheit wird in der Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung in den Fokus genommen. Das Interesse richtet sich hierbei u. a. auf die Bekämpfung der Cyberkriminalität und den Schutz des Internets als kritische Infrastruktur. Die Wichtigkeit der Bekämpfung von Cybercrime für eine resiliente Gesellschaft wird im folgenden Artikel herausgestellt. Es wird argumentiert, dass wirksame Schutzmaßnahmen eine fundierte Datengrundlage brauchen, um effektiv sein zu können. Dabei werden verschiedene gesellschaftliche Ebenen betrachtet, um der Komplexität des Themas gerecht zu werden.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 13 / Mai 2013

Vernetzte Ansätze für den Umgang mit fragilen Staaten - ein internationaler Vergleich

Alexis Below & Anne-Sophie Belzile

Der erfolgreiche Umgang mit fragilen Staaten und krisenhaften Situationen erfordert den abgestimmten Einsatz von diplomatischen, humanitären, entwicklungspolitischen und sicherheitsrelevanten Maßnahmen. Mit solch einem vernetzten Ansatz („whole of government approach") wollen Geberländer wie Deutschland den vielschichtigen und eng verflochtenen Herausforderungen, die für Entwicklung und Sicherheit in fragilen Kontexten bestehen, möglichst umfassend und effizient begegnen. In der vorliegenden Studie werden innovative Ansätze zur ressortübergreifenden Zusammenarbeit gegenüber fragilen Staaten in Großbritannien, Dänemark, Kanada und Australien untersucht. Die Autoren analysieren für jedes Land die konzeptionelle und institutionelle Umsetzung des vernetzten Ansatzes anhand relevanter Strategien und Rahmenkonzepte, institutioneller Regelungen und Finanzierungsmechanismen sowie der Rolle entwicklungspolitischer Erwägungen. Im letzten Abschnitt werden gemeinsame Erkenntnisse aus allen Fallbeispielen herausgearbeitet und Empfehlungen für die institutionelle Weiterentwicklung des deutschen Ansatzes gemacht.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 12 / April 2013

Behördliche Risikokommunikation in Deutschland – Perspektiven und Herausforderungen

Constance P. Baban

Als zentrales Element für den gesellschaftlichen Umgang mit Risiken und für die Bewältigung von Krisen gewinnt in Deutschland das Thema Risikokommunikation nicht nur vermehrt an Relevanz, sondern wird als konstitutives Element einer neuen Risikokultur gefordert. Während die Kommunikation von Risiken in einigen behördlichen Ressorts bereits geübte Praxis und Teil des behördlichen Handelns ist – so zum Beispiel im Gesundheits- und Verbraucherschutz – ist die Risikokommunikation in vielen anderen Bereichen kaum ausgebildet, zumal die Implementation als behördliche Praxis auch mit Herausforderungen verbunden ist.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 11 / November 2012

Sicherheitspolitik versus Datenschutz – Die Kontroverse um die Vorratsdatenspeicherung

Constance P. Baban

Im Politikfeld der Inneren Sicherheit gehört das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung zu denjenigen, die aktuell öffentlich am kontroversesten diskutiert werden. Im Vordergrund stehen hierbei insbesondere datenschutzrechtliche Bedenken. Das Bundesverfassungsgericht urteilte 2010, dass die konkrete Transformation der EU-Richtlinie in deutsches Recht nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Eine Einigung zwischen dem Bundesjustizministerium sowie dem Bundesinnenministerium auf einen neuen gemeinsamen Gesetzentwurf steht bisher noch aus.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 10 / Oktober 2012 

Sicherheit im Forschungsbetrieb – Über die Balance von Freiheit und Risiko 

Tim Stuchtey / Reinhard Grunwald

Immer wieder müssen sich einzelne Wissenschaftler und diejenigen, die im Wissenschaftssystem Verantwortung tragen, die Frage stellen, ob bestimmte Erkenntnisse wirklich der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht werden sollen. Immer dann, wenn sogenannte Dual-Use-Forschung Wissen schafft, das auch zum Schaden von Menschen eingesetzt werden kann, gibt es einen Konflikt zwischen Wissenschaftsfreiheit einerseits und dem Sicherheitsbedürfnis der Gesellschaft andererseits. Mit der lebenswissenschaftlichen Revolution steht das Wissenschaftssystem wieder einmal vor dieser Frage, wie die Diskussion um die Veröffentlichung der Ergebnisse von Fouchier und Kawaoka über mutierte H5N1-Viren deutlich gezeigt hat. In dem vorliegenden Aufsatz wird argumentiert, dass nicht neue behördliche Kompetenzen erforderlich sind, um den Konflikt zu lösen, sondern, dass nur das Wissenschaftssystem selbst die erforderliche Abwägung vornehmen kann.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 9 / Mai 2012

Risiken neuer Energie – Konflikte durch erneuerbare Energien und Klimaschutz

Stefano Casertano

Die dezentralisierte Herstellung von Strom aus erneuerbaren Energien, kann die Risikostrukturen im Vergleich zu Fossilanlagen deutlich verbessern, weil ein lokales Ereignis nur einen kleinen Teil der gesamten Energieherstellung zerstören kann. Beispiele lassen aber erahnen, dass auch erneuerbare Energie das Potential inne hat, Konflikte und Spannungen zu generieren. Dieser Beitrag bietet einen Überblick über die Probleme und zeigt Lösungsvorschläge auf.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 8 / März 2012

Der islamische Frühling in der Arabischen Welt – Demokratieförderung zur Schaffung ziviler Sicherheit

Alexander Ritzmann

Mit diesem Paper wird das Ziel verfolgt, einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die dominierende Rolle islamistischer Parteien im Rahmen der Umbrüche in Ägypten und Tunesien zu leisten. Neben der notwendigen Klärung von Begrifflichkeiten wie islamistisch, liberal, säkular und Demokratie soll gezeigt werden, warum islamistische Parteien als Sieger aus den Wahlen hervorgegangen sind und welche Konzepte und Ziele diese Akteure verfolgen. Von weiterem Interesse sind die bisherigen Aktivitäten von Bundesregierung, EU, G8 und Weltbank zur demokratischen und wirtschaftlichen Unterstützung sowie mögliche sicherheitspolitische Implikationen für die Europäische Union. Außerdem werden Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung und die EU-Kommission für den Umgang mit ägyptischen und tunesischen Schlüsselakteuren erarbeitet.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 7 / Januar 2012

Deutschlands Erfolg zu Zeiten der Eurokrise: Auf Kosten der anderen oder einfach besser als der Rest?

Tim Stuchtey / Chase Gummer

Unter Wirtschaftswissenschaftlern und Kommentatoren wird der richtige Weg aus der Schuldenkrise der USA und der Eurokrise in Europa vehement diskutiert. Die Auseinandersetzung über den richtigen Ausweg teilt sich grob in zwei Lager: Auf der einen Seite die Keynesianer, die mit Hilfe staatlicher Konjunkturprogramme das Wirtschaftswachstum ankurbeln und aus den Staatsschulden herauswachsen wollen. Auf der anderen Seite stehen die gelegentlich als schwäbische Hausfrauen verspotteten Unterstützer von Sparprogrammen und einem strikten Austeritätskurs. Am pointiertesten wurde der Streit von Russ Roberts und John Papula in einem auf Youtube zu großer Popularität gekommenen Video zugespitzt, in dem J. M. Keynes und F. A. von Hayek in einem Rap-Song die beiden Grundpositionen darstellen. Nachfolgend wollen wir zeigen, dass man wohl noch eine dritte Figur in diesen Streit einführen muss, wenn man die gerade in der Eurokrise ungemein wichtige Position Deutschlands verstehen will. Diese wird wahlweise durch Walter Eucken oder Ludwig Erhard repräsentiert. Ohne ein Verständnis des Ordoliberalismus – das intellektuelle Fundament der sozialen Marktwirtschaft – ist Deutschlands Handeln in der gegenwärtigen Krise schwer zu verstehen. 

Diese Veröffentlichung wurde im Rahmen des von der Bundesregierung finanzierten ERP-Programms ermöglicht und bildet den Abschluss des gemeinsam mit dem American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) an der Johns Hopkins University und dem BIGS durchgeführten Projekts „The End of the Years of Plenty? American and German Responses to the Economic Crises“.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

 Nummer 6 / Dezember 2011

Die Kontrolle der Nachrichtendienste - Ein Vergleich zwischen den Niederlanden und Deutschland

Jonathan Vrijma

Die wichtigsten Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und den Niederlanden sind, dass beide Länder über ein direktes parlamentarisches Organ zur Kontrolle der Nachrichtendienste verfügen. Diese Organe haben beide gesetzlich festgelegte Möglichkeiten, um den Diensten Fragen zu ihrem Handeln zu stellen und ihre Funktionieren zu kontrollieren. In beiden Ländern dürfen die Kommissionsmitglieder nicht mit den anderen Abgeordneten über diese Informationen reden. Man kann einfach sagen, dass die Balance zwischen den operativen Diensten und den kontrollierenden Organen in beiden Ländern vergleichbar ist. Die Kontrolle an sich wird in beiden Ländern ähnlich durchgeführt, die Art und Weise wie dies erfolgt, ist aber unterschiedlich. Insbesondere hat das damit zu tun, dass Deutschland ein unabhängiges Organ zur Kontrolle der Nachrichtendienste fehlt. Das deutsche Kontrollgremium, PKG, ist der niederländischen CIVD sehr ähnlich. Die Niederlande haben allerdings daneben eine Kommission, die von der Politik unabhängig funktioniert. Die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Kommission bietet einen zusätzlichen Nutzen.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 5 / September 2011

Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 – Neue Herausforderungen im Kampf gegen al-Qaida

Alexander Ritzmann

Dieses Arbeitspapier liefert einen Beitrag zur Diskussion um die zukünftige Auseinandersetzung mit al-Qaida. Dazu werden die, aus Sicht des Autors, drei größten strategischen Herausforderungen für die Gegenwart und unmittelbare Zukunft vorgestellt, diskutiert und mit Handlungs- und Lösungsansätzen versehen.
Zunächst geht es um die Neuausrichtung von al-Qaida hin zum „Dschihad für Jedermann“. Dabei ist von besonderem Interesse, wie genau sich die Bedrohung durch al-Qaida verändert hat und welche erprobten Maßnahmen es gegen sogenannte „lone wolves“ (Einzeltäter) gibt. Im zweiten Teil steht der Umgang mit inhaftierten Terroristen im Mittelpunkt. Um die Frage, ob sich im Strafvollzug befindliche Extremisten entradikalisieren und resozialisieren lassen, fundiert diskutieren zu können, wird zunächst ein Blick auf diesbezügliche Programme in der islamischen Welt geworfen. Die Herausforderung mit dem größten strategischen Gewicht wird am Ende des Arbeitspapiers aufgegriffen: Der Konflikt innerhalb des Islam und die notwendige Unterstützung moderater Muslime beim Kampf gegen Extremisten.

Bildschirmversion /Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 4 / Juli 2011

Globale makroökonomische Ungleichgewichte und ihre Effekte auf die nationale und innere Sicherheit

Tim Stuchtey und S. Chase Gummer

Die erheblichen Leistungsbilanzungleichgewichte im Handel zwischen Nationen und die sich daraus ergebenen Kapitalströme sind mitverantwortlich für die globale Finanz- und Wirtschaftskrise gewesen. Diese Ungleichgewichte sind nicht nachhaltig und es sieht so aus, als sei die Weltwirtschaft in einen Anpassungsprozess eingetreten, bei dem die Lasten erneut sehr ungleich verteilt werden. Ein Blick in die Geschichte zeigt, welche sicherheitspolitischen Implikationen solche Anpassungsprozesse haben und mit welchen wir auch heute wieder rechnen sollten. Eine enge Abstimmung bei den wirtschaftspolitischen Maßnahmen kann helfen, die Friktionen im Anpassungsprozess zu mildern und damit stabilisierend auf die Sicherheitslage einzuwirken.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 3 / Juni 2011

Strukturen des Terrors - Wie al-Qaida und Hisbollah sich organisieren und was der Tod Osama Bin Ladens für al-Qaida bedeutet

Alexander Ritzmann

Was macht eine erfolgreiche Terrororganisation aus?
Oder anders gefragt: Warum haben es einige Terrororganisationen geschafft über Jahrzehnte hinaus aktiv zu sein und ihre Ziele zu verfolgen oder gar zu erreichen, während andere von der Bildfläche verschwunden sind? Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen. Dieses Papier beschäftigt sich mit al-Qaida und Hisbollah, zwei der erfolgreichsten, weil beständigsten Terrororganisationen unserer Zeit und untersucht, welche Rolle die jeweils gewählte Organisationsstruktur bei der Frage von Überleben und Erfolg spielt.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 2 / Mai 2011

Strategien der Terrorismusbekämpfung - das Kombinieren von internationalen, offensiven mit nationalen, defensiven Schutzmaßnahmen

Kristin Kruse

Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus hat ein Strategiewechsel stattgefunden. Defensive Maßnahmen werden mit offensiven kombiniert, wie der Einsatz in Afghanistan zeigt. Die Gründe für diesen Strategiewechsel und die Herausforderungen, die damit einhergehen, werden in diesem Aufsatz analysiert.

Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756

Nummer 1 / Dezember 2010

Sicherheit im Öffentlichen Personennahverkehr des Landes Brandenburg

Nadine Lehnigk

Dieser Beitrag bietet einen Überblick zu den Sicherheitsakteuren im ÖPNV, den Rahmendaten des ÖPNV im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg als auch der Datenlage zur Sicherheitslage im ÖPNV. Daraus abgeleitet werden unterschiedliche Herausforderungen für Polizeien und Verkehrsunternehmen skizziert und letztendlich Handlungsempfehlungen für eine Erhöhung der Fahrgastsicherheit im ÖPNV abgegeben.

Bildschirmversion /Druckversion 

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.
ISSN: 2191-6756