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Seminar SoSe2019

Im Sommersemester 2019 wird über den Lehrstuhl von Prof. Fuhr im Rahmen des „Deutschlandjahr USA“ ein gemeinsames Seminar mit der Arizona State University angeboten.

Weitere Informationen finden Sie dazu auf der BIGS-facebook-Seite und auf BIGS-twitter.

Seminar SoSe 2018

Sicherheit – wirklich nur ein öffentliches Gut?

Sommersemester 2018

mit Moritz Ansmann, Christoph Nitze, Dr. Johannes Rieckmann, Dr. Tim Stuchtey


Kaum ein anderes Thema wurde in der Öffentlichkeit in der jüngeren Vergangenheit so kontrovers und intensiv diskutiert wie die Frage nach der Gewährleistung von Sicherheit. Das Blockseminar ”Sicherheit – wirklich nur ein öffentliches Gut?” beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit der Frage, welche Rolle private Akteure bei der Herstellung von Schutz spielen beziehungsweise zukünftig spielen können und sollten. Während im öffentlichen Diskurs mehrheitlich davon ausgegangen wird, dass es sich bei Schutzleistungen um ein vom Staat zu produzierendes und zu finanzierendes öffentliches Gut handelt, ist in der Realität seit Jahren ein Trend zur privaten Bereitstellung zu beobachten. In den einzelnen Seminarblöcken werden diesbezüglich unterschiedliche Perspektiven auf und Aspekte der Privatisierung von Sicherheit thematisiert.

Veranstaltungsbeschreibung

 

 

 

 

 

Seminar SoSe 2017

Seminar im Sommersemester 2017 - Politikwissenschaftliche und ökonomische Aspekte ziviler Sicherheit

In dem Seminar werden unterschiedliche gesellschaftliche Aspekte der zivilen Sicherheit behandelt. Dabei wollen wir insbesondere jene Themen in den Fokus nehmen, die gegenwärtig die öffentliche Diskussion beherrschen und deren ökonomische, institutionelle und politische Rationalität hinterfragen. In Block I werden Vorträge aus dem Feld der zivilen Sicherheit gehalten. In den Blöcken II und III präsentieren und diskutieren die Teilnehmer ihre Referate, die zu Beginn des Semesters vergeben werden. In Block I werden Vorträge aus dem Feld der zivilen Sicherheit gehalten, die zur Einführung in das behandelte Themengebiet dienen. In Block II präsentieren und diskutieren die Teilnehmer ihr gewähltes Thema, welches zu Beginn des Semesters nach dem First Come First Serve Prinzip verteilt wird.

Ringvorlesung WiSe 2017/18

 In diesem Wintersemester ändern wir unsere Routine ein wenig.

Statt eines regulären Seminars, wie in den letzten Jahren, haben wir für das Wintersemester, in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaften der Universität Potsdam, eine Ringvorlesung mit dem Titel "Sicherheit - wirklich nur ein öffentliches Gut?" organisiert. 

Die Ringvorlesung wird wöchentlich vom 25.10.2017 bis zum 07.02.2018 mittwochs von 16:00 - 18:00 Uhr c.t. im Raum 03.06.S28 am Campus Griebnitzsee stattfinden. 

Das Programm finden Sie hier.

 

Veranstaltungsbeschreibung:

Kaum ein anderes Thema wurde in der Öffentlichkeit in der jüngeren Vergangenheit so kontrovers und intensiv diskutiert wie die Frage nach der Gewährleistung von Sicherheit. Die Ringvorlesung “Sicherheit – Wirklich nur ein öffentliches Gut?“ beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit der Frage, welche Rolle private Akteure bei der Herstellung von Schutz spielen beziehungsweise in der Zukunft spielen können? Während im öffentlichen Diskurs mehrheitlich davon ausgegangen wird, dass es sich bei Schutzleistungen um ein vom Staat zu produzierendes und zu finanzierendes öffentliches Gut handelt, ist in der Realität seit Jahren ein Trend zur privaten Bereitstellung zu beobachten. In den einzelnen Beiträgen werden diesbezüglich unterschiedliche Aspekte der Privatisierung von Sicherheit thematisiert.

Der erste Teil der Veranstaltung zeichnet sich dabei durch einen eher theoretischen Hintergrund aus. Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Disziplinen, wie der Volkswirtschafts- oder Rechtslehre, geben zum einen einen Überblick über den Stand der Privatisierung im Bereich der zivilen Sicherheit sowie einen Ausblick auf zu erwartende Entwicklungen. Zum anderen werden Fragen nach der Legitimität, der demokratischen Kontrolle oder den rechtlichen Grenzen des Einsatzes privater Sicherheitsdienstleister behandelt. Im Allgemeinen soll so herausgearbeitet werden, welchen Beitrag die Sicherheitswirtschaft aus ordnungspolitischer Sicht leisten kann (bzw. sollte) und in welchem Rahmen neue Dienstleistungen und Organisationsformen von Schutz und Sicherheit entstehen können.

Im zweiten Teil berichten dann Praktiker aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen über ihre Erfahrungen mit privaten Sicherheitsdienstleistern. Neben der politisch-administrativen Ebene kommen Verbandsmitglieder sowie Vertreter der Sicherheitsbranche zu Wort. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des praktischen Teils gehören vor allem die Herausarbeitung der Bedeutung der privaten Sicherheitswirtschaft für staatliche Entscheidungsträger in Zeiten wachsender Bedrohungen durch Terrorismus oder natürliche Katastrophen. Weiterhin werden bestehende Kooperationen zwischen staatlichen Sicherheitsbehörden und privaten Akteuren vorgestellt. Anhand konkreter Fallbeispiele, wie der Durchführung von Personen- und Gepäckkontrollen an Flughäfen durch private Dienstleister, soll dabei anschaulich verdeutlicht werden, welche Formen der Kooperation besonders gut funktionieren und welche Probleme in der täglichen Arbeit auftreten.

Die Ringvorlesung findet im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojektes OSiMa („Die Ordnung des Sicherheitsmarktes“) statt. In diesem fungiert das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) als Konsortialführer. Weitere Projektpartner sind die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), die Friedrich Schiller Universität Jena (FSU Jena), die Universität Potsdam sowie der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und das Frauenhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS). Das Projekt läuft noch bis Juni 2019.

Kontakt:

Christoph Nitze
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Verbundprojekt “OSiMa“
Seniorprofessur für Politikwissenschaft, Verwaltung und Organisation
Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Tel.: 0331/977 3212 oder 0331/977 4563