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PizzaSeminar am 13.03.2020

Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte sowie ihnen gleichgestellte Personen wie Rettungskräfte ist in aller Munde. Wie aktuell und relevant das Thema bedauerlicherweise ist, zeigt etwa die kürzlich erschienene Reportage im Tagesspiegel („Angriffe auf Polizisten in Berlin - Wer schützt die Beschützer?“, 19.02.2020). Neben der Verfolgung von Fallbeschreibungen von Gewalt zwischen Polizei und polizeilichem Gegenüber erscheint mittlerweile auch eine systematische Betrachtung der dem Staat, dem Steuerzahler und der Gesellschaft als Ganzes entstehenden monetären Kosten angebracht. Das BIGS hat mit Unterstützung von AXON eine solche systematische Studie vorgenommen, deren vorläufige Ergebnisse in diesem PizzaSeminar vorgestellt und diskutiert werden sollen. Das PizzaSeminar mit Dr. Johannes Rieckmann mit dem Titel


„Kosten von Gewalt gegen polizeiliche Einsatzkräfte“

findet in deutscher Sprache


am Freitag, dem 13. März 2020, 12 - 14 Uhr c.t. statt.

Für die Veranstaltung gilt im Interesse einer möglichst freien Diskussion unter den Teilnehmern die Chatham-House-Rule.

Über Ihre Teilnahme würden  wir uns sehr freuen. 

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis Dientag, den 10.03.2020, per Mail an:

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Zum Redner:
 
Dr. Johannes Riekmann ist seit August 2015 als Senior Research Fellow am BIGS tätig. Er beschäftigt sich unter anderem mit ökonomischen Fragestellungen von Cybersicherheit, Ordnungspolitik im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Schutz durch öffentliche und private Dienstleister, der Resilienz von Bargeldkreisläufen in Krisenfällen, der Kosten von Extremismus sowie mit der Kosten von Gewalt gegen und durch Polizeibeamte. 
 
Dr. Rieckmann hat Wirtschaftswissenschaften in Bremen und Paris studiert, arbeitete für Unternehmensberatungen in Hamburg und Brüssel und promovierte anschließend am Lehrstuhl für Volkswirtschaftstheorie und Entwicklungsökonomik an der Universität Göttingen. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit den Auswirkungen von Leitungswasserzugang und verbesserten Sanitärbedingungen auf jemenitische Haushalte sowie den Determinanten von Hygieneverhalten und Wasseraufbereitung; außerdem evaluierte er die Auswirkungen militärischer und paramilitärischer Konflikte auf Verhalten in Haushalten, am Beispiel häuslicher Gewalt in Kolumbien.
 
Im Rahmen seiner anschließenden Tätigkeit in der Abteilung Entwicklung und Sicherheit am DIW Berlin arbeitete er an der Entwicklung des WISIND-Indikators zur Abbildung objektiver Kriminalitätslage – unter Berücksichtigung von Dunkelfeld und Schweregrad – sowie subjektiver Wahrnehmung in Deutschland. Weiterhin koordinierte er Feldforschung im Rahmen einer entwicklungsökonomischen Studie in Kirgistan.