Policy Paper No.7

Cyber Insurance as a Contribution to IT Risk Management

Studies

  • Sicherheitsverantwortung zwischen Staat und Markt
  • Sicherheitswirtschaft in Deutschland 2013
  • Geopolitics of Energy Resources
  • Sicherheitswirtschaft in Deutschland
  • Rohstoffgovernance
  • Sicherheit im ÖPNV des Landes Brandenburg

Studie · September 2018

Sicherheitsverantwortung zwischen Staat und Markt – eine ordnungsökonomische Analyse 

Wolfgang Bretschneider, Andreas Freytag, Johannes P. Rieckmann, Tim H. Stuchtey

In der öffentlichen Wahrnehmung wird weithin davon ausgegangen, dass der Staat für die Sicherheit zuständig ist. In der Praxis aber beobachtet man eine Kombination aus staatlicher und privater Sicherheitsverantwortung.

In dem vorliegenden Beitrag wird aus ordnungsökonomischer Perspektive eine normative Begründung für die Verantwortungszuweisung zwischen drei Akteursgruppen erarbeitet: dem Staat, den privaten Haushalten bzw. Unternehmen, sowie den privaten Sicherheitsdienstleistern. Konzeptionelle Grundlage ist dabei die Unterscheidung von Bereitstellung und Herstellung, vor dem Hintergrund der Annahme, dass die Debatte um die „Privatisierung von Sicherheit“ nur mit Hilfe dieser Unterscheidung sachlich geführt werden kann.

Zudem wird in dem Beitrag das Problem der potenziellen Repressivität als Besonderheit der Güter und Leistungen im Bereich Sicherheit mehr Aufmerksamkeit zuteil, als es bislang in der sicherheitsökonomischen Literatur der Fall ist.

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Studie Sicherheitsverantwortung 2018 Titelbild

Studie / Ergebnisbericht – Juli 2014

Die Sicherheitswirtschaft in Deutschland 2013 – Marktanalyse einer dynamischen Wachstumsbranche

Yvonne Gruchmann, Dennis Schmidt-Bordemann, Therese Skrzypietz, Tim H. Stuchtey

Das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) hat zum zweiten Mal eine Marktanalyse zur Sicherheitswirtschaft in Deutschland vorgestellt, die im Zuge des vom BMBF geförderten WISIND-Projektes durchgeführt wurde.

Die Ergebnisse zeigen, dass die bereits in den Vorjahren dynamische Branche weiter stark wachsen wird: Für dieses Jahr erwarten die befragten Unternehmen ein Wachstum von durchschnittlich 5,6 Prozent und für die kommenden Jahre von durchschnittlich 6,4 Prozent. Während die staatlichen Ausgaben für Aufgaben der Öffentlichen Sicherheit in den vergangenen Jahren – inflationsbereinigt – stagnierten, nimmt die Bedeutung der privaten Sicherheitswirtschaft weiter deutlich zu.

Besonders stark wächst dabei der Bereich Cybersecurity. Die in diesem Segment tätigen Unterneh-men erwarten in diesem Jahr ein durchschnittliches Wachstum von 6,3 Prozent und rechnen für die Folgejahre mit einem Wachstum von 6,9 Prozent – mutmaßlich auch in Folge eines „Snowden-Effekts". Der Trend zur Privatisierung von Sicherheit ist hier besonders ausgeprägt. Während die Bundesregierung im Rahmen des IT-Sicherheitsgesetzes lediglich zusätzliche Ausgaben in Höhe von 29 Millionen Euro vorsieht, investieren Unternehmen und Haushalte in wesentlichem Umfang in mehr IT-Sicherheit.

Detaillierte Analysen der einzelnen Segmente finden sich im Ergebnisbericht, der in verschiedenen Versionen zum Download bereitsteht:

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BMBF

This work charts the global geopolitics of energy from 1945 to the present day. The author contends that energy policies follow "cycles" of boom and bust due to limits of strategic oversight and a delay between investment decisions and their pay off.

Current developments in the world energy market, most notably, the shale gas revolution in the United States and the rise of China – are compared to the "Cold War for Energy" from 1945 to 1991 and the Post-Soviet energy developments to 1999, in which "Boom and bust" has long been characteristic in this sector.

Energy resources are considered "determinants of power", and a set of conclusions is derived concerning how energy policies interact with the broader global agenda of Russia, the United States, China, as well as the energy interdependency of the European Union and Russian supply.

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Studie / Ergebnisbericht - Mai 2013

Die Sicherheitswirtschaft in Deutschland

S. Chase Gummer, Therese Skrzypietz, Tim H. Stuchtey

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes WISIND hat das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit Ende letzten Jahres eine Marktstrukturerhebung der Sicherheitswirtschaft in Deutschland durchgeführt. Mithilfe einer verbandsübergreifenden Definition konnten über 700 Sicherheitsunternehmen zu verschiedenen Themen befragt und ein umfassender Primärdatensatz generiert werden. Im vorliegenden Ergebnisbericht der Marktstudie wurde eine erste Auswertung des Datensatzes vorgenommen und das Produktportfolio sowie die Kundenbranchen der Sicherheitsunternehmen näher untersucht. Darüber hinaus wurde die Struktur der Sicherheitswirtschaft anhand der Mitarbeiterzahlen, der Standortverteilung sowie Verbandszugehörigkeit detailliert analysiert. Ein besonderes Augenmerk gilt den ermittelten Kennzahlen zum Umsatz und zur Umsatzverteilung, die eine Hochrechnung auf den gesamten Markt der Sicherheitswirtschaft in Deutschland ermöglichen. Abschließend wurden auch die qualitativen Aussagen zu zukünftigen Trends und Herausforderungen ausgewertet und eingehend betrachtet.

Die Ergebnisse der Markstudie sind in diesem Bericht zusammengefasst: Bildschirmversion / Druckversion

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.
Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.

Einsicht in den Fragebogen zur aktuellen BIGS-Online-Befragung über die Sicherheitswirtschaft 2013 können Sie hier nehmen.

Studie - September 2013

Nationale Versorgungssicherheit, internationale Rohstoffpolitik und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit - Eine Gleichung ohne Lösung?

Stefan Beißwenger

Die vorliegende Studie von Stefan Beißwenger befasst sich mit den Herausforderungen und Handlungsoptionen im Spannungsfeld von nationaler Versorgungssicherheit und einer entwicklungsförderlichen Rohstoffgovernance. Neben einer Analyse der deutschen Situation in einem sich rapide verändernden globalen Rohstoffmarkt, der zunehmend von aufstrebenden Schwellenländern wie China beeinflusst wird, skizziert der Autor Anforderungen an eine ganzheitliche Rohstoffstrategie, die neue Instrumente und Verfahren der Rohstoffgovernance auf nationaler und internationaler Ebene erforderlich macht.

Der Text diente darüber hinaus als Eröffnung und Diskussionsgrundlage für einen Expertenworkshop zum Thema Rohstoffgovernance, den das BIGS gemeinsam mit dem AICGS - American Institute for Contemporary German Studies - und dem ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronik-Industrie e.V. - im Juli 2013 in Fankfurt a.M. durchgeführt hatte. Die wichtigsten Beiträge und Erkenntnisse der Konferenz werden im letzten Abschnitt zusammengefasst.

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Studie - November 2010

Sicherheit im Öffentlichen Personennahverkehr des Landes Brandenburg

Dieter Wagner, Nadine Lehnigk

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