Policy Paper No.7

Cyber Insurance as a Contribution to IT Risk Management

Aktuelle Veranstaltungen

  • Training für junge Leute zur Wertevermittlung in der Integration
  • Cyberversicherungen als Beitrag zum IT-Risikomanagement
  • Seminar SoSe 2018
  • Aktuelles PizzaSeminar

Im Rahmen des Projektes "Integration auf Augenhöhe" suchen wir Teilnehmende für unseren Trainerworkshop.

Training für junge Leute zur Wertevermittlung in der Integration in Berlin/Brandenburg


- Lebst du schon seit mindestens 18 Monaten in Deutschland, sprichst Arabisch und auch schon etwas Deutsch?
- Hast du Lust gemeinsam in einer Gruppe zu diskutieren, was eine inklusive und offene Gesellschaft für dich bedeutet, und welche Werte für das gemeinsame Zusammenleben in Deutschland wichtig sind?
- Scheust du dich nicht davor, über Themen wie Geschlechterfragen, Meinungsfreiheit oder Extremismus zu sprechen?
- Würdest du gern Fähigkeiten erhalten, die dir dabei helfen, besser mit anderen zu kommunizieren und Konflikte lösen zu können?


Dann sind wir genau auf der Suche nach dir!


- Wir möchten mit dir auf Augenhöhe, in Workshops und bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten, über deine Einstellungen und Überzeugungen zu den Werten der deutschen Gesellschaft diskutieren.
- Du sollst dazu befähigt werden, darüber auch mit anderen zu diskutieren, die erst seit Kurzem in Deutschland sind und sich noch nicht so gut auskennen. Dadurch kannst du Neuankömmlinge dabei unterstützen, sich in der deutschen Gesellschaft besser zurechtzufinden.
- Du erhältst nach Abschluss der Workshopreihe ein Zertifikat sowie eine Aufwandsentschädigung für die Workshops, die du anschließend durchführst.
- Die Workshops starten im 28. April 2018 und gehen voraussichtlich bis Mitte Juni 2018.


Wenn du Interesse hast mitzumachen, dann schick uns bitte, so schnell wie möglich, eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, auf Deutsch oder Arabisch, in der du dich und deine Motivation mitzumachen vorstellst. Bitte schlage uns drei Themen vor, die deiner Ansicht nach wichtig sind, um in der deutschen Gesellschaft anzukommen. Vielleicht hattest du positive oder negative Erlebnisse, die du gern in einer Gruppe Gleichgesinnter besprechen würdest.


Wir freuen uns sehr, von dir zu hören, und möchten ausdrücklich Frauen zur Bewerbung ermutigen.


Finde uns auch auf Facebook und teile diesen Aufruf dort mit deinen Freunden :)

Weitere Informationen finden Sie hier in Deutsch und Arabisch

Bei Fragen wenden Sie sich gerne per Email an Alexandra.Korn[at]bigs-potsdam.org .

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Cyberversicherungen als Beitrag zum IT-Risikomanagement- Eine Analyse der Märkte für Cyberversicherungen in Deutschland, der Schweiz, den USA und Großbritannien

Constance P. Baban, Tyson Barker, Yvonne Gruchmann, Christopher Paun, Anna Peters, Tim H. Stuchtey

Im September 2017 veröffentlichte das BIGS seine neuste Publikation. Die Studie, die im Rahmen des Projektes RiskViz entstand, wurde in unserer Reihe "BIGS Standpunkt" veröffentlicht. 

Zum Inhalt:

Warum kann man sich eigentlich nicht genau so gegen Cyberrisiken versichern wie gegen Einbruch? Diese Frage stand am Anfang unserer Überlegungen. Geht man dieser Frage nach, stellt man  schnell fest, dass es in einigen Ländern und von einigen Versicherungsunternehmen zwar einzelne Angebote gibt, diese sind aber häufig maßgeschneidert auf die Bedürfnisse von Großkunden und decken oftmals nur Teilaspekte des Cyberrisikos ab. 
In einigen Ländern (z.B. den USA) gibt es eine beachtliche Nachfrage nach solchen Produkten; in anderen Ländern (z.B. Großbritannien) gibt es die meisten Versicherungspolicen, die auf dem globalen Markt für Cyberversicherungen angeboten werden. Woran liegt das? Welche ordnungspolitischen Rahmenbedingungen begünstigen Nachfrage und Angebot in den jeweiligen Märkten und gelingt es effizient, das Cyberrisiko berechenbar zu machen und in die Hände von Versicherungsunternehmen zu transferieren? Diesen Fragen gehen wir in der vorliegenden Studie nach. 
Dabei wird zunächst die Rolle von Versicherungen beim ökonomischen Umgang mit Cyberrisiken analysiert und ein ganz besonderer Fokus auf industrielle Cyberrisiken gelegt. Nicht so sehr der Datendiebstahl mit dem Tatwerkzeug Internet steht also im Vordergrund, sondern die Manipulation oder gar Sabotage industrieller Produktionsprozesse über SCADA- und Industrielle Kontrollsysteme. 
Immer häufiger werden industrielle Prozesse über das Internet gesteuert. Industrie 4.0 und die Entwicklung in Richtung eines Internet der Dinge (IoT) erhöhen die Anzahl der potentiellen Angriffsvektoren, so dass ein wirtschaftlicher Umgang mit IT-Sicherheitsrisiken für Unternehmen eine elementare Managementaufgabe wird, wenn sie die Chancen der Digitalisierung nutzen wollen, ohne zugleich unkalkulierbare Risiken einzugehen. Der Risikotransfer zu Versicherungen spielt bei der Bewältigung der Managementaufgabe eine herausgehobene Rolle. Gelingt dies nicht, wird auch die Digitalisierung der Produktion in seiner Entwicklung gebremst. 
Ebenso diskutieren wir die Notwendigkeit von Sicherheitsstandards im Cyberraum und damit verbunden die Notwendigkeit staatlicher Regulierung, um das Sicherheitsniveau zu erhöhen. Auch in diesem Zusammenhang können Versicherungen als Quasi-Regulierer über ihre Versicherungsbedingungen eine wichtige Rolle spielen und Anreiz für verstärkte Schutzanstrengungen der Industrie sein. Ob sie die Rolle auch wahrnehmen, ist eine weitere Frage, der wir in dieser Studie nachgehen.

Standpunkt Nr. 9 Titelbild

Gegen einen Kostenbeitrag von 10,00 EUR senden wir Ihnen die Publikation mit größtem Vergnügen als Printversion zu. Bei Interesse melden Sie sich gerne unter info[at]bigs-potsdam.org.

 

Sicherheit – wirklich nur ein öffentliches Gut?

Sommersemester 2018

mit Moritz Ansmann, Christoph Nitze, Dr. Johannes Rieckmann, Dr. Tim Stuchtey


Kaum ein anderes Thema wurde in der Öffentlichkeit in der jüngeren Vergangenheit so kontrovers und intensiv diskutiert wie die Frage nach der Gewährleistung von Sicherheit. Das Blockseminar ”Sicherheit – wirklich nur ein öffentliches Gut?” beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit der Frage, welche Rolle private Akteure bei der Herstellung von Schutz spielen beziehungsweise zukünftig spielen können und sollten. Während im öffentlichen Diskurs mehrheitlich davon ausgegangen wird, dass es sich bei Schutzleistungen um ein vom Staat zu produzierendes und zu finanzierendes öffentliches Gut handelt, ist in der Realität seit Jahren ein Trend zur privaten Bereitstellung zu beobachten. In den einzelnen Seminarblöcken werden diesbezüglich unterschiedliche Perspektiven auf und Aspekte der Privatisierung von Sicherheit thematisiert.

Veranstaltungsbeschreibung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ankündigung des kommenden PizzaSeminars folgt in Kürze.