Policy Paper No.7

Cyber Insurance as a Contribution to IT Risk Management

Pizzaseminar am 19.02.2014 - Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Die Umsetzung des Comprehensive Approach in der EU und ihren Mitgliedsstaaten

Vor dem Hintergrund zunehmender Komplexität in internationalen Konfliktsituationen und mangelnder Effektivität von Maßnahmen zu ihrer Bewältigung ist der Leitgedanke des Comprehensive Approach von zahlreichen Staaten und internationalen Organisationen aufgenommen worden. Konkret beschreibt der Comprehensive Approach den Ansatz, verschiedene Instrumente, insbesondere diplomatische, polizeiliche, humanitäre, entwicklungspolitische und – wenn angemessen – auch militärische Formen der Konfliktbearbeitung so aufeinander abzustimmen, dass ein koordiniertes, kohärentes und somit nachhaltiges Handeln nationaler und internationaler Akteure erreicht wird.

Auch die EU und ihre Mitgliedsstaaten konnten sich dieser Forderung nicht entziehen und betonen stets die Notwendigkeit und den Mehrwert eines umfassenden Konfliktmanagements. Die praktische Umsetzung des Comprehensive Approach erweist sich jedoch als schwierig und verbal geweckte Erwartungen einer besseren Abstimmung werden in der Praxis nicht eingelöst. Warum haben die EU und ihre Mitgliedsstaaten derartige Schwierigkeiten, den Comprehensive Approach effektiv umzusetzen und ihre Institutionen und Maßnahmen zur Konfliktbearbeitung umfassend zu organisieren? Das war die Leitfrage des Vortrages von Svenja Post und Untersuchungsgegenstand der von ihr eingereichten Dissertation „Toward a Whole-of-Europe Approach – Organizing the European Union's and Member States' Comprehensive Crisis Management".

Svenja Post ist seit September 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am BIGS tätig. Sie promoviert zum Thema Comprehensive European Crisis Management an der Helmut-Schmidt Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg.