NATO: Rethink - Realign - React

At the beginning of June, the NATO Summit took place in Warsow. With reference to this event, the Institute for Eastern Studies in Poland published a composition of essays. The BIGS participated in this with an essay by Tim Stuchtey "Absolute vs. Comparative Advantage of Defense Industries in NATO Countries”. 

The complete compilation can be found here.

NATO Cover

Wachstum und Veränderung im Zeichen der Digitalisierung

TCC Kompendium Titelbild

Standpunkt zivile Sicherheit

Standpunkt Zivile Sicherheit Deckblatt

Security Management Education in Europe

As part of the fit4sec research team, Alexis Below conducted a survey across Europe in which he analyzed the status quo of European security management education.

The survey serves as exploratory research into current offerings and developments in tertiary security management education to provide new insights and ideas for further research to interested scholars, educators and practitioners in Germany and elsewhere.

The study finds that there is a small number of relatively young programs in each country often based at universities of applied sciences with a strong focus on vocational training. While participants’ backgrounds seem similar across countries, most programs are nationally oriented with little to no formal internationalization. The complete survey can be found here.

alexis bild

Die Sicherheitswirtschaft in Deutschland 2015

The annual survey, conducted by BIGS, measuring the overall contribution of Germany's security industry for the contry's composite security level since 2012.

The results for 2015 show that the security industry grew faster than the overall German economy. The complete survey can be found here.

BIGS Essenz Nr.16 Ph2 2 Cover

Grenzen von Cyberversicherungen

BIGS Essenz Nummer 17 / April 2018

Die Grenzen von Cyberversicherungen

Handlungsalternativen zur Verbesserung von Cybersicherheit

Constance P. Baban, Yvonne Gruchmann, Christopher Paun, Anna C. Peters, Tim H. Stuchtey


Die Digitalisierung unserer Gesellschaft und unseres Wirtschaftslebens führt zu einer steigenden Zahl von Angriffsvektoren für Kriminelle und Gegner unseres Staates. Der jährliche Schaden, den deutsche Unternehmen durch Cyberangriffe erleiden, wird in einer BITKOM Studie auf 55 Milliarden Euro jährlich geschätzt.

Die mit Cyberangriffen und Cyberkriminalität verbundenen Schäden haben nicht nur betriebswirtschaftliche Folgen für die angegriffenen Unternehmen, sondern können darüber hinaus volkswirtschaftliche Schäden sowie weitere gesellschaftliche Auswirkungen nach sich ziehen. Umso wichtiger ist, eine überzeugende Antwort auf die Frage zu finden, wie sich Unternehmen und insbesondere Betreiber Kritischer Infrastrukturen gegen Cyberangriffe, die daraus resultierenden Schäden oder den Ausfall ihrer Informationstechnologien schützen können. Schließlich ist doch anzunehmen, dass man sich gegen den Diebstahl von Daten, die Manipulation oder die Zerstörung von IT-Systemen genauso versichern können muss, wie gegen herkömmlichen Diebstahl oder Sachschäden.

Allerdings hat unsere Analyse auch gezeigt, dass sich über Versicherungen nicht alle Schäden versichern lassen und auch nicht lassen sollten. Dies ist insbesondere für die Betreiber und Regulierer Kritischer Infrastrukturen von Bedeutung. Gemäß der Definition des BBK sind Kritische Infrastrukturen „(…) Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.“ Nimmt man diese Definition ernst, dann kann der Ausfall von KRITIS ja kaum durch eine nachträgliche monetäre Kompensation der wirtschaftlichen Schäden kompensiert werden. Anders ausgedrückt sind Infrastrukturen also dann kritisch, wenn die Folgen ihres Ausfalls durch Geld nicht wieder gut zu machen sind. Der Risikotransfer mit Hilfe von Cyberversicherungen findet hier also seine Grenze.

In dem vorliegenden Aufsatz wollen wir daher die Grenzen der Versicherbarkeit klarer ziehen und Alternativen zur Versicherung für eine Verbesserung der Cybersicherheit aufzeigen.

 

BIGS Essenz Nr.17 Titel

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ISSN: 2191-6756